Lasst uns singen, lasst uns singen, Sankt Johann, Sankt Johann…

von der Sonne, von der Sommersonne.

Lasst uns singen, lasst uns singen, Sankt Johann, Sankt Johann…

von dem Feuer, von dem Sommerfeuer.

Johanni Lied

Der Tag der Sommer-Sonnenwende, der 21. Juni, war in vorchristlicher Zeit ein großes, wichtiges Fest. Die Menschen erlebten das Wirken von kosmischen Kräften und Elementarwesen noch viel intensiver und unmittelbarer. Zur Hochsommerzeit begaben sich die Menschen in ekstatische Tänze um und in das Feuer und waren durch diese entrückt und dem kosmischen Geschehen ganz nahe. „Die Sommersonnenwende war die Empfangsstunde für die Gaben der Götter“ (Emil Bock). Da diese Tänze kosmischen Gesetzen folgten, kann man auch sagen, dass die Menschen wie Gestirne von kosmischen Kräften bewegt wurden. (Quelle)

Die Sommersonnenwende

Zur Sommersonnenwende erleben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Auf der Nordhalbkugel fällt dieser Tag in die Zeit zwischen dem 20. und 22. Juni. An diesem Tag hat der Nordpol der Erde seine maximale Neigung zur Sonne. Auch der astronomische Sommeranfang fällt auf diesen Tag.

Die Sommersonnenwende wird rund um die Welt schon seit Jahrtausenden mit Ritualen gewürdigt und Festen gefeiert. In früheren Zeiten fühlten sich die Menschen in der Johanni Nacht den Tieren so besonders verbunden, dass sie meinten, ihre Sprache zu verstehen. Zur Mittagsstunde wurden Kräuter gesammelt, denen eine besondere Heilkraft zugesprochen wurde. Auch die Elementarwesen schienen zu dieser Zeit den Menschen besonders nah.

Das Johanni Fest

Zu Johanni am 24. Juni wird die Geburt Johannes’ des Täufers gefeiert. Johanni steht in enger Verbindung zur Sommersonnenwende und wird seit der Christianisierung Europas gefeiert.

Auch im Waldorfkindergarten hat Johanni im Jahresfeste Reigen einen festen Platz. Hintergründe und Rituale rund um das Johannifest könnt ihr in unserem Blogbeitrag Johanni entdecken!

Feuer zu Johanni und zur Sommersonnenwende

Die Sommersonnenwende, auch Mittsommer genannt, wird in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Religionen seit Jahrtausenden mit Festen und Ritualen begannen. Es wurden Blumenkränze mit Heilkräutern im Haar getragen und ausgelassen um ein großes Feuer getanzt.

Im Zuge der Christianisierung wurden diese Feuer seit dem 12. Jahrhundert oft auch zu Johanni als Johannisfeuer entzündet. Vor allem in den Bergen ist solch ein Feuer ist ein altes Symbol für die Sonne und für Christus.

Zum Sonnenwend- oder Johannifeuer gehört auch der Sprung über das Feuer. Dafür wird ein kleineres Feuer entzündet, über das die Feiernden springen. Besonders Kinder haben ihre Freude daran, den Mut zu finden und den Sprung zu wagen.

Hier auf dem Blog findet ihr vielfältige Beiträge rund um das Johannifest:

Wunderschöne Produkte für ein freudiges Johannifest findet ihr im Waldorfshop in der Kategorie Johanni!

ArabicChinese (Simplified)CzechDutchEnglishFrenchGermanHungarianItalianJapaneseSpanish